Rinder Export
Offener Brief der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) zu Exporten von Rindern Von September bis Oktober 2024 wurde zwei Tiertransportfahrzeugen mit hochträchtigen Färsen an der EUAußengrenze von den türkischen Behörden die Einreise in die Türkei verweigert, weil die Tiere aus einem Tierseuchen-Restriktionsgebiet (Blauzungenkrankheit) in Deutschland kamen. Die 69 Färsen mussten vier Wochen lang unter zunehmend katastrophalen Bedingungen auf den Transportfahrzeugen ausharren. 14 Tiere kalbten unter diesen Bedingungen sogar ab. Die Kälber und acht Färsen verendeten auf den Fahrzeugen. Die überlebenden Tiere wurden schließlich an einem Schlachtbetrieb entladen und ohne Betäubung getötet. Die Tierschutzorganisationen Animal Welfare Foundation und Animals Angels haben den Hergang des Transportes und insbesondere die wochenlange Wartezeit bis zur Entsorgung der bereits verendeten Tiere auf einer Müllkippe detailliert aufgezeichnet und waren Augenzeugen des Dramas. Bei diesem Fall handelt sich nicht um einen Einzelfall, vergleichbare Fälle sind seit vielen Jahren bekannt und dokumentiert und können sich jederzeit wiederholen.
Bitte lesen Sie die vollständige Veröffentlichung auf der Seite der TVT.