Vet.med Infos

Aktuelle Informationen für Tierärzte und TFA

Aktuelle Informationen

Die Herbst-Delegiertenversammlung wählte BTK-Präsidium und ATF-Vorstand

(BTK/Berlin) – Mit einer großen Mehrheit wurde Dr. Uwe Tiedemann als Präsident der Bundestierärztekammer (BTK) wiedergewählt. Tiedemann ist seit 2016 Präsident der BTK und schon seit 2006 Präsident der Tierärztekammer Niedersachsen. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Delegierten und darüber, das Amt auch noch in den nächsten 4 Jahren zu bekleiden und die Interessen der BTK weiter voranzutreiben“, sagt Dr. Tiedemann.

Dem BTK-Präsidenten weiterhin zur Seite stehen werden ....

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Umfrage: Wie gelangen Hundebesitzer*innen zu ihrer Impfentscheidung?

Wir bitten um Unterstützung dieser Umfrage. Eine am Fachbereich Tiermedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen entwickelte Umfrage soll in Erfahrung bringen, wie Hundebesitzer*innen zu ihrer Entscheidung gelangen ihre Hunde impfen zu lassen oder nicht. Hierfür wird um die Beantwortung eines online Fragebogens für die jeweiligen Zielgruppen gebeten. Ihre Meinung als Kolleginnen und Kollegen ist jedoch ebenfalls gefragt! Einen Fragebogen für Tierärzte*innen (unabhängig von einer praktischen Tätigkeit und vom Besitz eines Hundes) finden Sie unter: https://surveys.hrz.uni-giessen.de/limesurvey/index.php/987999?lang=de

Die Daten werden anonymisiert erhoben und nicht an Dritte weitergeleitet. Die erhobenen Daten werden zugriffssicher gespeichert und ausschließlich für diese Studie verwendet. Weitere Informationen zur Datensicherheit entnehmen Sie bitte den Datenschutzrichtlinien der Justus-Liebig-Universität Gießen (www.uni-giessen.de/ueber-uns/datenschutz)

Die Beantwortung der Fragen wird ca. 15 Minuten dauern. Möchten Sie über die Ergebnisse der Untersuchung informiert werden, so haben Sie am Ende des Fragebogens die Möglichkeit Ihre E-Mail-Adresse anzugeben.

Für Hundebesitzer/Züchter werden folgende Varianten des Fragebogens unterschieden:

  1. Hundebesitzer*innen finden die Umfrage unter dem Link:
    https://surveys.hrz.uni-giessen.de/limesurvey/index.php/286115?lang=de
  2. Züchter*innen von Hunden beantworten die Fragen bitte unter diesem Link:
    https://surveys.hrz.uni-giessen.de/limesurvey/index.php/545979?lang=de

Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie ist der mindestens sechsmonatige Besitz eines Hundes.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen dankt herzlich für Ihre Teilnahme

Mehr Klarheit bei der Delegation tierärztlicher Leistungen an TFA schaffen

(12.09.19) Im Gegensatz zu den Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten ist die Frage der Delegation von Leistungen an Tiermedizinische Fachangestellte bislang weitgehend ungeklärt.

Nun wird sich - auch mit Blick auf die verschiedenen Fort- und Weiterbildungen - daran etwas ändern. Die Arbeitsgemeinschaft zur Anerkennung von Fort- und Weiterbildungen für TFA (AG TFA) hat dafür Ende August in Frankfurt einen ersten Schritt getan:

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Tierärztinnen und Tierärzte am digitalen Pranger

Benutzerportale, die für die Bewertung von Dienstleistungen und auch medizinischen Einrichtungen konzipiert wurden, werden zunehmend missbraucht, indem statt sachlichen Argumenten und Beurteilungen nicht-substanzielle Anschuldigungen vorgebracht werden, die immer häufiger sogar in Gewaltandrohungen gegen Betroffene gipfeln. Durch einfache Vervielfältigung in sozialen Netzwerken entwickeln sich innerhalb kürzester Zeit sogenannte „Shitstorms“.

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Stellungnahme der BTK zum Entwurf zur Änderung der GOT

(Entwurf mit Stand vom 24.07.2019 der Vierten Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung)
Die Bundestierärztekammer begrüßt es ausdrücklich, dass eine besondere Vergütung für den tierärztlichen Notdienst eingeführt werden soll. Der flächendeckende Notdienst stellt einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz dar und muss zwingend aufrechterhalten werden. Dafür ist ein enormer Personalbestand erforderlich. In Zeiten des Fachkräftemangels müssen sowohl das tierärztliche Personal als auch die Hilfskräfte angemessen bezahlt werden. Verbesserte Einnahmen im Notdienst sind daher unerlässlich. Die finanzielle Förderung des Notdienstes war eine Forderung des 28. Deutschen Tierärztetags, weil die Klinikinhaber die gestiegenen Behandlungszahlen im Notdienst mit dem vorhandenen Personal nicht mehr bewältigen können. Da viele Kliniken inzwischen ihre Klinikzulassung zurückgegeben haben, ist eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung nur noch in Ballungsgebieten möglich oder mit langen Anfahrten und Wartezeiten verbunden. Es gibt bundesweit nur noch 216 tierärztliche Kliniken inkl. 123 Kliniken für Kleintiere, die 24 Stunden Bereitschaftsdienst anbieten (Stand 31.12.2018). Die Zahl der gehaltenen Hunde und Katzen steigt stetig, ebenso wie die Ansprüche der Tierhalter an die Öffnungszeiten.

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Bundesverband der beamteten Tierärzte fordert Rechtssicherheit im Tierschutz

Der Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), Dr. Holger Vogel, fordert von den politisch Verantwortlichen die Herstellung der Rechtssicherheit im Tierschutz. „Es kann nicht sein, dass Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im wahrsten Sinne den Kopf dafür hinhalten müssen, wenn keine Einigung über tierschutzpolitische Ziele zustande kommt,“ so Vogel. Gerade in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltungen sind viele Fragen zu lange offen geblieben, wie z. B. diejenige nach den Haltungsvoraussetzungen für Zuchtsauen. Hier zeichne sich zwar jetzt durch eine Anpassung der einschlägigen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung endlich eine Lösung ab, aber dennoch fühlen sich Amtstierärztinnen und Amtstierärzte als Spielball gegensätzlicher Interessen von Tierhaltern und Tierschützern bzw. Gegnern der Nutztierhaltung in der praktizierten Form. „Am besten kann man das am Beispiel der Tiertransporte in Drittländer verdeutlichen“, sagt Vogel. Unabhängig davon, wie man zu solchen Tiertransporten stehe, dürften die Unterzeichner der erforderlichen Dokumente nicht Gefahr laufen, wegen der bestehenden

Rechtsunsicherheit strafrechtlich belangt zu werden. Hier sei es unabdingbar, schnellstmöglich Klarheit zu schaffen. „Mein Verband steht ohne wenn und aber zur Verantwortung des öffentlichen Veterinärdienstes im Tierschutz“, betont Vogel. Allerdings dürfe das richtige Maß im Tierschutz nicht einer Individualentscheidung überlassen bleiben, sondern sei gesamtgesellschaftlich zu definieren.
(PM zum 38. Internationalen Veterinärkongress am 6.-7. Mai 2019)

Ansprechpartner:
Dr. Holger Vogel
Tel. 0170 187 03 04
h.vogel@amtstierarzt.
www.amtstierarzt.de

Online-Instrument für die Gefährdungsbeurteilung in der Tiermedizin

Im vergangenen Jahr hatten sich in einer Umfrage der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) viele Inhaberinnen und Inhaber tierärztlicher Praxen und Kliniken noch praktikablere Arbeitshilfen für die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung gewünscht. Jetzt bietet die BGW dazu ein Online-Instrument an, welches das Vorgehen erleichtert. (2018)

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Stellungnahme der StIKo Vet zur NDV Impfung beim Hobbygeflügel

(10.6.18) Hintergrund der Veröffentlichung ist die generelle Impfpflicht für alle Hühnervögel (Hühner und Puten) gegen die Newcastle-Krankheit. Die Impfpflicht gilt auch für nicht-gewerbsmäßige Hobby- und Liebhaber-Haltungen. Den betreuenden Tierärzten, die sich häufig nicht auf den Geflügelbereich spezialisiert haben, soll mit der Stellungnahme ein Leitfaden an die Hand gegeben werden, wie die Impfung /lege artis/ durchzuführen ist.

Zusammenfassung der Stellungnahme vom 4.6.18:
Besitzer von Hühnern oder Truthühnern (Puten) haben alle ihre Tiere gegen die Newcastle-Krankheit impfen zu lassen. Es stehen Lebend- und Inaktivatimpfstoffe zur Verfügung. Die Lebendimpfstoffe werden über das Trinkwasser, Augentropfen oder als Aerosolspray verabreicht. Sie haben nur eine begrenzte Wirksamkeitsdauer und sind entsprechend der Herstellerangaben wiederholt zu applizieren. Injizierbare Inaktivatimpfstoffe werden als Wiederholungsimpfung nach Erstimmunisierung mit einem Lebendimpfstoff verabreicht. Tierimpfstoffe dürfen generell nur an gewerbs- oder berufsmäßige Tierhalter abgegeben werden. Entsprechend muss die Impfung von Rasse- und Hobbygeflügel gegen die Newcastle-Krankheit vom Tierarzt durchgeführt werden. Mögliche Impfschemata sind im Text beschrieben.

Der gesamte Text ist hier einzusehen bzw. herunterzuladen:
www.fli.de/de/kommissionen/stiko-vet

Stiko Vet

BfR veröffentlicht 4. Auflage des EU-Almanachs Lebensmittelsicherheit

Der Pferdefleischskandal im Januar 2013 hat es erneut gezeigt: Lebensmittelskandale machen nicht an den nationalen Grenzen halt. Längst hat die Wertschöpfungskette in der Lebensmittelproduktion europäische Dimensionen erreicht, Rohstoffe und Halbfertigprodukte werden über die Grenzen gehandelt und vertrieben. Das Konzept von der Sicherheit entlang der gesamten Lebensmittelkette erfordert deshalb die europaweite Vernetzung aller für die Lebensmittelsicherheit zuständigen öffentlichen Institutionen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der EU-Almanach Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bietet in seiner vierten Auflage für diese Zwecke eine übersichtliche Darstellung von Strukturen und Institutionen der Lebensmittelsicherheit von nunmehr 35 europäischen Staaten und der europäischen Ebene. "Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Akteuren in Europa stärkt die Lebensmittelsicherheit. Sind die Akteure und Strukturen in den europäischen Staaten allen Beteiligten bekannt, können wir effizienter zusammenarbeiten, Doppelarbeit vermeiden und nicht zuletzt schneller und angemessener reagieren", sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Als Präsident des BfR und deutsches Mitglied im Beirat der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist er sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene für die Risikobewertung von Lebensmitteln und Futtermitteln verantwortlich. (2017)
Download des 4. EU-Almanachs Lebensmittelsicherheit

Die Broschüre Tiermedizin - Berufswahl leicht gemacht

(29.11.2014) Die Broschüre Tiermedizin: Ein Beruf – Viele Perspektiven – Unzählige Möglichkeiten richtet sich an Schüler und Studierende und ist ein Projekt des Dessauer-Zukunftskreises (DZK). Sie soll einerseits über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten für Tierärzte und andererseits über die Perspektiven und Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten, Verdienst und Karrierechancen informieren. Die Broschüre bietet darüber hinaus auch Informationen über das Studium sowie die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem enthält sie einen persönlichen Eignungstest und verschiedene wichtige und Informative Links sowie Informationen zur Geschichte der Veterinärmedizin. Erste Meinungen der Kolleginnen und Kollegen auf die beim BBF in Baden-Baden präsentierte Broschüre waren durchweg positiv! Die Broschüre ist über den Außendienst der IDT Tiergesundheit, über den Service von Laboklin oder über den Vetion.de-Shop gegen eine geringe Schutzgebühr von 1€ zu beziehen. Der Dessauer Zukunftskreis ist ein unabhängiges interdisziplinares Gremium der Veterinärmedizin, welches sich zum Ziel gesetzt hat, zukünftige Chancen und Risiken der Veterinärmedizin zu analysieren sowie Perspektiven und Lösungen für die Gestaltung der Zukunft zu erarbeiten. Download der Broschüre bei: http://www.beruftierarzt.de/

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts

https://www.bmel.de/SiteGlobals/Frontend/Images/logo.svg?__blob=normal&v=2 Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grundlage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden. (2014)

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts
(PDF, 2MB, nicht barrierefrei)

Keinen Anspruch auf Datenlöschung aus einem Ärztebewertungsportal

Folgendes Urteil betraf zwar die Daten eine Humanmediziners, könnte aber auch für Veterinärmediziner interessant sein. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Arzt keinen Anspruch darauf hat, mit seinen Daten aus einem Ärztebewertungsportal gelöscht zu werden. Der Bundesgerichtshof verwies in seiner Entscheidung darauf, dass das Recht des Arztes auf informationelle Selbstbestimmung nicht das Recht des Portalanbieters auf Kommunikations­freiheit überwiegt und dieser somit zur Erhebung, Speicherung und Nutzung sowie nach § 29 Abs. 2 BDSG zur Übermittlung der Daten an die Portalnutzer berechtigt ist. Für den Fall des Missbrauchs des Portals kann der Arzt gegebenenfalls die Löschung unwahrer Tatsachenbehauptungen sowie beleidigender oder sonst unzulässiger Bewertungen verlangen (2014). weiter lesen auf kostenlose-urteile.de

Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie

Information der Tierärztekammer Niedersachsen: Bereits im vergangenen Jahr wurde das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung im Bundesgesetzblatt verkündet. Dieses Gesetz enthält wesentliche Vorschriften, die auch die Tierärzteschaft anbetreffen. Es werden/wurden Informationspflichten für den sogenannte Verbrauchervertrag (Artikel 246 EGBGB) beziehungsweise Informationspflichten bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen (Artikel 246a EGBGB) mit Wirkung zum 13. Juni 2014 eingeführt. Ausgenommen vom Anwendungsbereich der EU-Verbraucherrechtelinie sind von den Heilberufsangehörigen die Behandlungsverträge der Ärzte, da für diese in § 630a ff. BGB Ausnahmen getroffen sind. (2014)

Tierärzte in der Misere - vom Traumberuf zum Alptraumjob?

vetlogo.jpg Ein Artikel über die Situation deutscher Tierärzte mit dem Titel „Dann geht man eben nachts putzen“ hat auch unter Österreichs TierärztInnen für Aufregung gesorgt – allzu viele finden sich in den ernüchternden Schilderungen wieder. Denn im harten Alltag platzt für viele der Traum vom Traumberuf. Tierärzte in der Misere - vom Traumberuf zum Alptraumjob (Pferderevue 2013)

Krankenhauskeime: Desinfektionsmittel können Antibiotikaresistenzen auslösen

NUI Galway logo Interessante Untersuchung der National University of Ireland in Galway, veröffentlicht 2009 in "microbiology", wurde auch von der Wissenschaftsredaktion des SPIEGEL ONLINE aufgegriffen. Diese Untersuchung ist im Rahmen der aktuellen Diskussionen zu Antibiotikaresistenzen weiterhin aktuell. (2013)

Hundehautwurm Dirofilaria repens erstmals in Stechmücken nachgewiesen

Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts (BNI) haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen (2013). PM vom 01.07.13 des BNI

Fuchsbandwurm in Vier- und Marschlanden nachgewiesen

Bei Untersuchungen von Füchsen aus den Vier- und Marschlanden wurde bei drei Tieren eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm festgestellt. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (bgv) rät deshalb zu besonderer Vorsicht und gibt Empfehlungen für Haustiere, Wald- und Gartenabeiten sowie den Genuss von Waldfrüchten.

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