Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

Tollwut bleibt gefährlich

Tollwut - Fragen und Antworten

Ist Tollwut auch heute noch gefährlich?
Leider ja, für die tödliche Viruskrankheit ist eine große Zahl von Tierarten, aber auch der Menschen empfänglich.

Wie wird die Tollwut übertragen?
Durch den Biss tollwutkranker Tiere dringt virushaltiger Speichel in die Bisswunde ein, aber auch über andere, kleinste Verletzungen sowie über die Mund- und Augenschleimhäute.

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Auflistung importierter Tollwuttiere (unvollständig)

Straßenhund Seit 2008 gilt Deutschland als tollwutfrei – zumindest was die klassische Tollwut anbelangt, für die der Fuchs in Europa der wichtigste Überträger ist. In vielen Urlaubsländern wie der Türkei, Bulgarien, Serbien, Nordafrika, Marokko  oder Thailand ist die anzeigenpflichtige und immer tödliche Tierseuche aber noch immer verbreitet, daher wird dringend davor gewarnt z.B. aus diesen Ländern Hunde und Katzen als Urlaubsmitbringsel mitzubringen. Auch sollten sich Individual- oder Rucksackreisende in afrikanische, asiatische oder südamerikanische Länder vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen.

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Tollwut in Urlaubsländern – eine unterschätzte Gefahr

Rabies_and_hydrophobia_George_Fleming_1872.jpgRegelmäßige Impfungen von Haustieren, kontinuierliche Beobachtung und Kontrolle des Nutz- und Wildtierbestandes sowie Impfköderaktionen für Füchse haben dazu beigetragen, dass Deutschland nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) seit 2008 tollwutfrei ist, zumindest was die klassische Tollwut anbelangt, für die der Fuchs in Europa der wichtigste Überträger ist. Dennoch ist die gefährliche Zoonose – eine von Tieren auf den Menschen übertragbare tödliche Infektionskrankheit – nach wie vor präsent.

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Fledermaustollwut in Deutschland

Townsend-Langohr (Corynorhinus townsendii) Nicht ausgerottet ist in Deutschland die Fledermaus-Tollwut. Eine Impfung wirkt auch gegen diese Seuche, von denen jährlich wenige Fälle angezeigt werden. Fledermäuse sind nachtaktiv, völlig harmlos und äußerst menschenscheu, darum ist es sehr unwahrscheinlich, von einer tollwütigen Fledermaus gebissen zu werden. Im Herbst zeigen einige Arten allerdings ein sogenanntes Invasions-Verhalten, das dem Erkunden möglicher Winterquartiere dient. Besonders die streichholzschachtelgroße Zwergfledermaus zieht es in Gebäude. Dort verkriechen sich die Tiere hinter Bildern, Vorhängen oder in Bodenvasen. Verlassen die ungebetenen Gäste die Wohnung nicht gleich wieder (meist in der Nacht, wenn das Fenster geöffnet und das Licht ausgeschaltet wird), hilft ein Anruf bei der kommunalen Naturschutzbehörde, beim Naturschutzbund oder im Veterinäramt. Dort existiert in der Regel eine Liste von Experten, die beraten oder die streng geschützten Tiere fachgerecht ins Freie befördern.

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