Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

Tierseuchen

Aktuelle Informationen zum Tierseuchengeschehen finden Sie auf der Webseite des Friedlich-Loeffler-Instituts (FLI).

FLI

Kurznachrichten des FLI

 

Ausbruch der Ansteckenden Blutarmut der Einhufer in Bayern

(25.08.2015) Meldungen aus Bayern haben in den letzten Wochen zu Sorge unter Pferdehaltern geführt, denn dort gab es mehrere Fälle der gefürchteten Pferdeseuche Equine Infektiöse Anämie (EIA). (Bild: Meyers Konversations-Lexikon v. 1885–90, 12.Bd. 4. Auflg.)

Die EIA oder "Ansteckende Blutarmut der Einhufer" gehört zu den am meisten gefürchteten Pferdekrankheiten. An dieser durch Viren verursachten Erkrankung des Blutes und der blutbildenden Organe können neben Pferden auch andere Einhufer wie Ponys, Esel, Maultiere, Maulesel und Zebras erkranken. Auf Menschen oder andere Tierarten ist das Anämievirus jedoch nicht übertragbar.

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Afrikanische Schweinepest kommt näher

Infografik BMEL (01.10.2014) Die Bundestierärztekammer (BTK) nimmt die aktuelle Entwicklung des Seuchengeschehens hinsichtlich der Afrikanischen Schweinepest (ASP) insbesondere in den osteuropäischen Mitgliedstaaten Lettland, Litauen, Estland und Polen mit großer Besorgnis zur Kenntnis und stellt fest, dass das Risiko der Einschleppung der Seuche nach Deutschland täglich weiter ansteigt.

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Amtliche Meldepflicht für das "Schmallenberg-Virus"

(30.03,2012) Der Bundesrat hat heute eine Änderung der Verordnung über die meldepflichtigen Tierkrankheiten beschlossen und damit die amtliche Meldepflicht für das so genannte "Schmallenberg-Virus" eingeführt.

Damit hat die Meldepraxis der Veterinärverwaltung ab sofort die entsprechende Rechtsgrundlage. Die nunmehr amtliche Meldepflicht verpflichtet insbesondere Leiter von Untersuchungseinrichtungen, alle diagnostizierten Fälle des "Schmallenberg-Virus" zu melden. So können sich die Veterinärbehörden einen umfassenden Überblick über das Krankheitsgeschehen verschaffen und die Verbreitung beobachten.

Videopodcast der TiHo Hannover zum Schmallenbergvirus:
Professor Dr. Martin Ganter aus der Klinik für kleine Klauentiere hat gemeinsam mit der E-Learning-Beratung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover einen Videopodcast angefertigt, der die bisher bekannten Informationen zu dem neuen Erreger und dem von ihm verursachten Krankheitsbild zusammenfasst.

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Maul- und Klauenseuche in Ägypten

(2012) Die Bundestierärztekammer appelliert an Reisende, keine Lebensmittel mit nach Deutschland zu bringen. Ägypten wird momentan von einem verheerenden Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) heimgesucht. Besonders betroffen sind, wie das Landwirtschaftsministerium in Kairo mitteilte, Rinder, Büffel und kleine Wiederkäuer sowohl im Nildelta als auch weiter südlich in Dörfern entlang des Nils. Die Bundestierärztekammer appelliert darum an alle Rückreisenden aus Ägypten, keine Lebensmittel oder Produkte tierischer Herkunft wie Hörner und Felle von dort mit nach Deutschland zu bringen. Außerdem sollten Touristen, die gerade aus Ägypten kommen, auch keine landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland besuchen.

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