Tierärztekammer
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Aktuelle Informationen für Tierärzte und TFA

Aktuelle Informationen

Impfen für Afrika am 09. Mai 2017  (20.03.2017) 

Impfen für Afrika ist ein Aktionstag, zu dem Tierärzte ohne Grenzen e.V. seit 2004 alle Tierärzte und Tierhalter aufruft. An einem bestimmten Tag im Mai wird die Hälfte der Impfeinnahmen von den teilnehmenden Tierärzten gespendet, in diesem Jahr ist der 09.05. der Aktionstag. Tierärzte ohne Grenzen e.V. ist eine Organisation für Entwicklungszusammenarbeit, unter dem Motto "Wenn Tiere Leben bedeuten" engagieren sich Tierärzte für Menschen in Afrika, die von der Nutztierhaltung leben. Rinder, Schafe, Ziegen, Kamele und Hühner geben ihnen, was sie zum Leben brauchen,  Tierärzte ohne Grenzen e.V. hilft den Menschen ihre Lebensgrundlage zu erhalten. In diesem Jahr will Tierärzte ohne Grenzen insbesondere zugunsten von Projekten zur Tiernothilfe im Dürre geplagten Äthiopien sammeln.

Helfen auch Sie ganz einfach, indem Sie sich als teilnehmende Praxis registrieren lassen: www.impfenfuerafrika.de

Nutzung von Ketamin in der tierärztlicher Praxis (18.03.2016)

Am 14. – 22. März wird bei der 59th UN Convention on Narcotic Drugs in Wien die weltweite Nutzung von Ketaminen zum medizinischen und veterinärmedinischen Gebrauch erneut diskutiert. Überlegt wird Ketamine unter internationale Koordination zu stellen. Sollte das beschlossen werden, würde die Nutzung von Ketaminen zur Narkose in der Tiermedizin nicht mehr möglich sein. Die Folgen hätten erhebliche Tierschutzrelevanz, da eine gute und wirksame Narkosemöglichkeit für Tiere nicht mehr möglich sein wird.
Die Weltkleintiervereinigung WSAVA hat deshalb eine Online-Petition gestartet mit der Bitte, diese zu unterzeichnen.Das Ziel der WSAVA ist es, 5.000 Unterschriften zu sammeln und sie braucht dafür Unterstützung. Hier können Sie mehr über die Petition erfahren. Bitte beteiligen Sie sich und schicken die Information weiter an Ihre Kolleginnen, Kollegen und alle Tierhalter.
Die Petition finden Sie bei Change.org

Nachtrag 21.03.2016: Ketamin bleibt aktuell erstmal weiterhin ein Medikament und wird nicht als Droge eingestuft, die UN Kommission hat in dieser Tagung nicht über eine Neueinstufung entschieden, Allerdings ist damit das Problem nicht vom Tisch, denn China hat sich über diese Nichtentscheidung als enttäuscht gezeigt und angekündigt, weiter die Einstufung als Droge zu fordern. Es bleibt also abzuwarten wie es weitergeht und die Petition sollte daher trotzdem unterzeichnet werden.

Beiträge aus dem Krankengeld (11.12.2015):

Hessen.jpgInformation des Versorgungswerks in der LTK Hessen: Ab dem 1. Januar 2016 erhalten Bezieher von Krankengeld, die wegen einer Pflichtmitgliedschaft in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind, auf Antrag von ihrer Krankenkasse die Beiträge für ihre zuständige Versorgungseinrichtung, wie sie bei Eintritt der Versicherungspflicht nach § 3 S. 1 Nr. 3 SGB VI an die gesetzliche Rentenversicherung zu entrichten gewesen wären.

Nach bisheriger Rechtslage mussten die Krankenkassen im Falle einer zur Arbeitsunfähigkeit führenden Erkrankung nur für Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung Beiträge abführen.

Die Neuregelung gründet auf seit Langem erhobenen Forderungen, Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke gegenüber Versicherten in der Deutschen Rentenversicherung gleich zu behandeln, wie im Bereich der Pflege und des Arbeitslosengeldes.

Neues  Rinder-Virus mit Verwandtschaft zum humanen Hepatitis C-Virus entdeckt (10.05.2015)

Kuh_Kopf.jpgWissenschaftler des Instituts für Virologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) identifizierten gemeinsam mit Kollegen des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie in Hamburg (HPI) und des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ein bislang unbekanntes Virus in Rindern. Das Virus ist mit dem für Menschen pathogenen Hepatitis C-Virus (HCV) verwandt. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Journal of Virology“.
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Die Broschüre Tiermedizin - Berufswahl leicht gemacht (29.11.2014) 

broschuere2014_1.pngDie Broschüre Tiermedizin: Ein Beruf – Viele Perspektiven – Unzählige Möglichkeiten richtet sich an Schüler und Studierende und ist ein Projekt des Dessauer-Zukunftskreises (DZK). Sie soll einerseits über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten für Tierärzte und andererseits über die Perspektiven und Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten, Verdienst und Karrierechancen informieren. Die Broschüre bietet darüber hinaus auch Informationen über das Studium sowie die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem enthält sie einen persönlichen Eignungstest und verschiedene wichtige und Informative Links sowie Informationen zur Geschichte der Veterinärmedizin. Erste Meinungen der Kolleginnen und Kollegen auf die beim BBF in Baden-Baden präsentierte Broschüre waren durchweg positiv! Die Broschüre ist über den Außendienst der IDT Tiergesundheit, über den Service von Laboklin oder über den Vetion.de-Shop gegen eine geringe Schutzgebühr von 1€ zu beziehen. Der Dessauer Zukunftskreis ist ein unabhängiges interdisziplinares Gremium der Veterinärmedizin, welches sich zum Ziel gesetzt hat, zukünftige Chancen und Risiken der Veterinärmedizin zu analysieren sowie Perspektiven und Lösungen für die Gestaltung der Zukunft zu erarbeiten.

Bericht zur Veranstaltung "Tier und Mensch" in Frankfurt (29.11.2014)

Hessen.jpgAm 21. November führte die LTK Hessen gemeinsam mit der Psychotherapeutenkammer Hessen die Veranstaltung "Tier und Mensch" in Frankfurt durch, die mit 180 Teilnehmern (Tierärzte/innen und Psychotherapeuten/innen) sehr gut besucht war. Themen waren die Mensch-Tier-Beziehung, die Wirkungen tiergestützter Therapie sowie die Euthanasie von Tieren. Bilder
Hier finden Sie einen Bericht sowie Fotos

Das Dispensierrecht muss bleiben! (28.10.2014)

btk_gruen_2.jpgPressemitteilung der Bundestierärztekammer zum "Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts"

Die Resistenzbildung von Krankheitserregern gegen Antibiotika wurde schon vor vielen Jahren erkannt. Zahlreiche Initiativen in Medizin, Forschung und Politik wurden dagegen ergriffen. Obwohl auch in der Humanmedizin vielfach Antibiotika eingesetzt werden, steht seit geraumer Zeit die Tierhaltung im Fokus. Einige Politiker sind der Meinung, dass eine Abschaffung der Berechtigung von Tierärzten, Arzneimittel nicht nur zu verschreiben, sondern auch zur Weiterbehandlung an Tierhalter abzugeben (Dispensierrecht), das Resistenzproblem in Human- und Tiermedizin lösen kann. "Doch so einfach ist das nicht! Resistenzen entstehen auf vielfältige Weise. Eine Verminderung des Risikos der Entstehung und Ausbreitung von Resistenzen in Folge der Abschaffung des Dispensierrechts ist nicht zu belegen", sagt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer (BTK).
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Neue Infos aus dem BMEL: Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts (07.10.14)

http://www.bmel.de/SiteGlobals/Frontend/Images/logo.png?__blob=normal&v=1Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grundlage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden.

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts
(PDF, 2MB, nicht barrierefrei)

Keinen Anspruch auf Datenlöschung aus einem Ärzte­bewertungs­portal (25.09.14)

Folgendes Urteil betraf zwar die Daten eine Humanmediziners, könnte aber auch für Veterinärmediziner interessant sein.
Das Recht des Arztes auf informationelle Selbstbestimmung überwiegt nicht Recht des Portalanbieters auf Kommunikations­freiheit. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Arzt keinen Anspruch darauf hat, mit seinen Daten aus einem Ärzte­bewertungs­portal gelöscht zu werden. Der Bundesgerichtshof verwies in seiner Entscheidung darauf, weiter lesen

Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie (16.07.14)

Information der Tierärztekammer Niedersachsen: Bereits im vergangenen Jahr wurde das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung im Bundesgesetzblatt verkündet. Dieses Gesetz enthält wesentliche Vorschriften, die auch die Tierärzteschaft anbetreffen. Es werden/wurden Informationspflichten für den sogenannte Verbrauchervertrag (Artikel 246 EGBGB) beziehungsweise Informationspflichten bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen (Artikel 246a EGBGB) mit Wirkung zum 13. Juni 2014 eingeführt. Ausgenommen vom Anwendungsbereich der EU-Verbraucherrechtelinie sind von den Heilberufsangehörigen die Behandlungsverträge der Ärzte, da für diese in § 630a ff. BGB Ausnahmen getroffen sind.
Weiterlesen auf  www.tknds.de

Neue Regelungen zum Schutz vor Tierseuchen - Tiergesundheitsgesetz tritt am 1. Mai in Kraft (05.05.2014)

http://www.bmel.de/SiteGlobals/StyleBundles/Bilder/Farbschema_A/logo.gif?__blob=normal&v=7Am 1. Mai 2014 tritt das neue Tiergesundheitsgesetz in Kraft und löst das bisherige Tierseuchengesetz ab. Das Tiergesundheitsgesetz übernimmt bewährte Vorschriften zur Bekämpfung von Tierseuchen, setzt aber verstärkt auch auf Prävention.

Das Tiergesundheitsgesetz enthält eine Reihe von neuen Regelungen zum vorbeugenden Schutz vor Tierseuchen, deren Bekämpfung sowie zur Verbesserung der Überwachung. So wird zum Beispiel der Personenkreis erweitert, der eine anzeigepflichtige Tierseuche anzeigen muss. Das sind neben den Amtsveterinären künftig zum Beispiel auch Tiergesundheitsaufseher, Veterinäringenieure, amtliche Fachassistenten und Bienensachverständige. Zudem wird für Tierhalter ein rechtlicher Rahmen geschaffen, vorbeugend tätig zu werden, um die Tiergesundheit zu erhalten und zu fördern, zum Beispiel durch eigenbetriebliche Kontrollen oder verpflichtende hygienische Maßnahmen.

Eine weitere neue Rechtsgrundlage ermöglicht künftig ein Monitoring über den Gesundheitsstatus von Tieren: Durch die Untersuchung repräsentativer Proben können damit Gefahren für die Tiergesundheit frühzeitiger erkannt werden. Außerdem können die zuständigen Behörden künftig Schutzgebiete einrichten. Das sind Gebiete, die überwiegend frei sind von bestimmten Tierseuchen und in die insoweit Tiere nur mit nachgewiesenem entsprechenden Gesundheitsstatus verbracht werden können.

Im Rahmen der Prävention soll zukünftig das Friedrich Loeffler-Institut die weltweite Tierseuchensituation beobachten und frühzeitig auf eventuelle Gefahren aufmerksam machen, zum Beispiel die drohende Einschleppung von Tierseuchenerregern durch lebende Tiere oder Erzeugnisse. Zudem soll am Friedrich Loeffler-Institut eine "Ständige Impfkommission Veterinärmedizin" etabliert werden, die mit Blick auf die Tierseuchensituation in Deutschland Impfempfehlungen erarbeiten soll.

Die grundlegende Überarbeitung und Neukonzeption des Gesetzes war auch im Hinblick auf die fortschreitende Harmonisierung des Tierseuchenbekämpfungsrechts innerhalb der EU erforderlich geworden, die neben einer effektiven Bekämpfung von Tierseuchen zunehmend auf die Erhaltung der Tiergesundheit durch Vorbeugung abzielt. Der Handel mit Tieren, Teilen von Tieren oder Erzeugnissen daraus innerhalb der EU und mit Drittstaaten steigt stetig. Da mit den Tieren und den Produkten Tierseuchenerreger verbreitet werden können, wächst die Bedeutung einer wirksamen Vorbeugung gegen Tierseuchen gleichermaßen. Sie dient dem Schutz der Tiere, mittelbar auch dem Schutz der Gesundheit von Menschen und trägt nicht zuletzt zur Erhaltung teilweise erheblicher wirtschaftlicher Werte bei.
PM des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 30.04.2014
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Neue Ansprechpartner in Legislative und Exekutive (20.03.2014)

http://www.bmel.de/SiteGlobals/Frontend/Images/logo.png?__blob=normal&v=1Aufgrund der Neuordnung der Ministerien nach der letzten Bundestagswahl wurde der Bereich Verbraucherschutz aus dem bisherigen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in das Justizministerium integriert. Davon ausgeschlossen ist jedoch der Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Somit bleibt die Verantwortung für veterinärmedizinische Themen in einem Ministerium, nämlich dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft:
Christian Schmidt(CSU)

Parlamentarische Staatssekretäre:
Dr. Maria Flachsbarth (CDU, Tierärztin)
Peter Bleser (CDU, Rheinland-Pfalz)

Beamteter Staatssekretär:
Robert Kloos (CDU, seit 2010, Agrarwissenschaftler)

Das Bundeslandwirtschaftsministerium verfügt im Ergebnis der Bundestagswahl neben der Zentralabteilung unter der Leitung von Bernd-Udo Hahn über fünf Fachabteilungen:

  • „Verbraucherpolitik“ (Ltg. Dr. Christian Grugel)
  • „Ernährung, Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit“ (Ltg. Bernhard Kühnle)
  • „Ländliche Entwicklung, Agrarmärkte“ (Ltg. Dr. Theodor Seegers)
  • „Biobasierte Wirtschaft, nachhaltige Land und Forstwirtschaft“  (Ltg. Clemens Neumann)
  • „EU-Politik, Internationale Zusammenarbeit, Fischerei" (Ltg. Dr. Dietrich Guth)


Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft:

34 Mitglieder (CDU/CSU 17 Mitglieder | 11 SPD | 3 Linke | 3 Grüne)
Vorsitz:  Gitta Connemann(CDU, Niedersachsen, Juristin) 
Stellv. Vorsitzender:    Friedrich Ostendorff(Bündnis 90/Die Grünen)

Agrarpolitische Sprecher:
CDU/CSU-Fraktion:    Franz-Josef Holzenkamp
SPD-Fraktion:  Dr. Wilhelm Priesmeier
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen  Friedrich Ostendorf
Linksfraktion:  Dr. Kirsten Tackmann

Vorsitzende des Arbeitskreises „Ernährung und Landwirtschaft, Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit“ der CDU-Landesgruppe: Marlene Mortler

Tierschutzpolitische Sprecher:
CDU/CSU-Fraktion:    Dieter Stier
SPD-Fraktion:  Christina Jantz
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.  Nicole Maisch
Linksfraktion:  Hubertus Zdebel

Wie ist "tierärztliche Tätigkeit" zu definieren. Wichtiges Urteil zum Befreiungsrecht von der gesetzlichen Rentenversicherung (19.03.2014)

Die hessische Landestierärztekammer informiert über ein wichtiges Urteil des Hessischen Landessozialgerichts hinsichtlich der Regelungen zum Befreiungsrecht von der gesetzlichen Rentenversicherung. Dieses für Tierärzte positives Urteil wurde in der Auseinandersetzung eines Mitglieds der LTK Hessen gegen die Deutsche Rentenversicherung Bund gefällt.
Von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit wird, wer tierärztlich tätig ist. Die Deutsche Rentenversicherung Bund legt den Begriff "tierärztliche Tätigkeit" sehr eng aus und versteht darunter im Wesentlichen die klassische kurative Tätigkeit. Das Landessozialgericht (LSG) hat allerdings in seiner Entscheidung vom 06.02.2014 das tierärztliche Berufsbild eines Industrietierarztes maßgeblich beschrieben und anerkannt.
Das Urteil sowie weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der LTK Hessen. Betroffene KollegInnen können sich bei Fragen und für weitere Infos auch an Dr. Lutz Lauterbach von der Fachgemeinschaft der IndustrieTierärzte, FIT wenden.
E-Mail: lutz.lauterbach [@] heidemark.de

Änderungen im Befreiungsrecht der Rentenversicherung - Umsetzung des BSG-Urteiles vom 31.10.2012 (02.02.14)

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/154048/normal/33145/drv.png In ihrem Newsletter vom 10.01.2014 gibt die deutsche Rentenversicherung wichtige ergänzende Informationen zum Urteil des BSG aus dem Jahr 2012 und dessen Bedeutung auf die Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI für Pflichtmitglieder in berufsständischen Versorgungseinrichtungen. weiterlesen

Keine tierärztliche Zweitpraxis bei erheblichen Beitragsrückständen beim berufsständischen Versorgungswerk (14.12.13)

Einem Tierarzt darf wegen erheblicher Beitragsrückstände bei der berufsständischen Versorgungseinrichtung die Genehmigung zur Errichtung einer Zweitpraxis versagt werden. Denn zu seinen Berufspflichten gehört auch die Beitragspflicht gegenüber der berufsständischen Versorgungseinrichtung, deren finanzielle Stabilität ein wichtiger Gemeinwohlbelang ist.
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BfR veröffentlicht 3. Auflage des EU-Almanachs Lebensmittelsicherheit (04.12.13)

http://www.bfr.bund.de/images/bfr_logo.gif

Der Pferdefleischskandal im Januar 2013 hat es erneut gezeigt: Lebensmittelskandale machen nicht an den nationalen Grenzen halt. Längst hat die Wertschöpfungskette in der Lebensmittelproduktion europäische Dimensionen erreicht, Rohstoffe und Halbfertigprodukte werden über die Grenzen gehandelt und vertrieben. Das Konzept von der Sicherheit entlang der gesamten Lebensmittelkette erfordert deshalb die europaweite Vernetzung aller für die Lebensmittelsicherheit zuständigen öffentlichen Institutionen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der EU-Almanach Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bietet in seiner dritten Auflage für diese Zwecke eine übersichtliche Darstellung von Strukturen und Institutionen der Lebensmittelsicherheit von nunmehr 35 europäischen Staaten und der europäischen Ebene. "Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Akteuren in Europa stärkt die Lebensmittelsicherheit. Sind die Akteure und Strukturen in den europäischen Staaten allen Beteiligten bekannt, können wir effizienter zusammenarbeiten, Doppelarbeit vermeiden und nicht zuletzt schneller und angemessener reagieren", sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Als Präsident des BfR und deutsches Mitglied im Beirat der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist er sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene für die Risikobewertung von Lebensmitteln und Futtermitteln verantwortlich.

Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 02.12.2013, Vollständige PM (mit Link zum Download des EU-Almanachs Lebensmittelsicherheit): www.bfr.bund.de/

Tierärzte in der Misere - vom Traumberuf zum Alptraumjob? (11.11.13)

vetlogo.jpgEin Artikel über die Situation deutscher Tierärzte mit dem Titel „Dann geht man eben nachts putzen“ hat auch unter Österreichs TierärztInnen für Aufregung gesorgt – allzu viele finden sich in den ernüchternden Schilderungen wieder. Denn im harten Alltag platzt für viele der Traum vom Traumberuf.
Artikel in der Pferderevue: Tierärzte in der Misere – vom Traumberuf zum Alptraumjob

Krankenhauskeime: Desinfektionsmittel können Antibiotikaresistenzen auslösen (21.10.13)

NUI Galway logo Interessante Untersuchung der National University of Ireland in Galway, veröffentlicht 2009 in "microbiology", wurde auch von der Wissenschaftsredaktion des SPIEGEL ONLINE aufgegriffen. Diese Untersuchung ist im Rahmen der aktuellen Diskussionen zu Antibiotikaresistenzen weiterhin aktuell.
SPIEGEL ONLINE Desinfektionsmittel können Antibiotikaresistenzen auslösen, Dez. 2009
Effect of subinhibitory concentrations of benzalkonium chloride on the competitiveness of Pseudomonas aeruginosa grown in continuous culture in "microbiology", Oct. 2009

 

Hundehautwurm Dirofilaria repens erstmals in Stechmücken nachgewiesen  (22.09.13)

Bernhard-Nocht-Institut Wissenschaftler des BNI haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen (PM vom 01.07.13 des BNI). Download der PM

Und es werden immer mehr ... (24.07.13)

katze_sw.jpgUnd es werden immer mehr, wieder hat eine Gemeinde beschlossen, dass freilaufende Katzen kastriert und gechippt sein müssen. Jetzt hat auch die Stadt Kassel eine Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger-Katzen beschlossen. Einzelheiten stehen noch nicht fest und müssen in einer Satzung erst noch entwickelt werden. Siehe Link zur Hessisch-Niedersächsischen Allgemeine und zum Interview mit dem Leiter der Abtl. Veterinärdienst.

In Deutschland sind es inzwischen schon über 120 Gemeinden mit Kastrationspflicht, der Deutsche Tierschutzbund bietet auf seiner Seite eine Übersicht an.

Tierarzneimittel nur aus Tierärztehand! (07.05.2013)

Hessen.jpgDie Hessische Tierärztekammer und Dr. Ingo Stammberger, Präsident der LTK Hessen teilen mit:

Der Hessische Apothekerverband (HAV) hat eine Informationskampagne gestartet, um die Bevölkerung über die Kompetenz der Apotheken auch in Sachen Tiergesundheit aufzuklären.
Apotheker seien auch Fachleute für Tierarznei- und Pflegemittel. Nicht selten halten sie selbst Haustiere und würden sich bestens mit den entsprechenden Produkten auskennen. Nicht immer sei ein Besuch beim Tierarzt notwendig. Schüßlersalze hätten sich beim Hund bei der Behandlung von Krankheitserscheinungen als sehr effektiv erwiesen – so in der Presseerklärung des HAV vom 4.4.2013 zu lesen.

In einem Schreiben an den HAV habe ich mein Befremden über diese Kampagne geäußert.

Diese Behauptungen erachte ich als weitgehend unzutreffend! In der Ausbildung zum Apotheker wird das Thema "Tierarzneimittel" so gut wie gar nicht behandelt. Auch eine Wochenendfortbildung kann da nicht darüber hinwegtäuschen.
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Fuchsbandwurm in Vier- und Marschlanden nachgewiesen (30.04.2013)

Bei Untersuchungen von Füchsen aus den Vier- und Marschlanden wurde bei drei Tieren eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm festgestellt. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (bgv) rät deshalb zu besonderer Vorsicht und gibt Empfehlungen für Haustiere, Wald- und Gartenabreiten sowie den Genuss von Waldfrüchten. weiterlesen

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