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BGW bietet Online-Instrument für die Gefährdungsbeurteilung in der
Tiermedizin (28.11.2018)

BGW.pngIm vergangenen Jahr hatten sich in einer Umfrage der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) viele Inhaberinnen und Inhaber tierärztlicher Praxen und Kliniken noch praktikablere Arbeitshilfen für die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung gewünscht. Jetzt bietet die BGW dazu ein Online-Instrument an, das das Vorgehen erleichtert.

Direkt einsetzbares Planungstool
Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Steuerungsinstrument für den betrieblichen Arbeitsschutz. Das neue Online-Instrument der BGW hilft dabei als Leitfaden und Planungstool. "Es führt die Nutzerinnen und Nutzer vom Erfassen der verschiedenen Arbeitsbereiche und Tätigkeiten im Betrieb über das Ermitteln und Beurteilen der dortigen Gefährdungen bis zum Festlegen von Schutzmaßnahmen", erklärt Sigrid Küfner, die die Entwicklung des Instruments bei der BGW geleitet hat. "Anschließend unterstützt es beim Umsetzen der Maßnahmen sowie bei der Dokumentation und Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung."

Das Instrument passt sich an alle online-fähigen Geräte an. Damit kann es sowohl auf dem Desktop-PC als auch mobil – etwa beim Rundgang durch den Betrieb – genutzt werden.

Strukturiert und flexibel ergänzbar
Viele typische Arbeitsbereiche, Tätigkeiten und Gefährdungen im tierärztlichen Praxis- und Klinikalltag sind bereits im Instrument beschrieben. Weitere lassen sich individuell hinzufügen. "Die konkrete Situation im jeweiligen Betrieb kann man nicht standardisiert vorab beschreiben", so Küfner. "Den Einzelfall zu betrachten, zu beurteilen und entsprechend zu handeln, bleibt immer die Aufgabe der Verantwortlichen vor Ort", erläutert sie.

Doch das Tool gibt Struktur und Orientierung: Konkrete Fragen leiten durch die einzelnen Themen. Ein Ampelsystem hilft, die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs einzuschätzen. Zusätzlich finden sich zu jedem Thema Links auf weitergehende Informationen und Dokumente – wie gesetzliche Grundlagen und Angebote der BGW.

Übersichtliche Dokumentation
Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung werden in einer Tabelle zusammengefasst – einschließlich Zeit- und Maßnahmenplan. Sie lassen sich  auf dem PC oder mobilen Endgerät speichern und ausdrucken. So können sie für die  Umsetzung der Maßnahmen und die Wirksamkeitskontrolle genutzt werden, ebenso für die obligatorische Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung. Zugleich bleiben die erfassten Daten über den persönlichen Online-Zugang gespeichert – beispielsweise
für spätere Fortschreibungen.

Registrieren und loslegen
Wer mit der Online-Gefährdungsbeurteilung für tierärztliche Praxen und Kliniken arbeiten möchte, registriert sich unter www.bgw-online.de/gefaehrdungsbeurteilung-tiermedizin mit einer E-Mail-Adresse und einem selbstgewählten Passwort. In dem so erstellten persönlichen Profil kann die Gefährdungsbeurteilung angelegt, gespeichert und später fortgesetzt werden. Der Schutz und die Sicherheit
der Daten sind gewährleistet.
( Pressemitteilung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und
Wohlfahrtspflege (BGW) vom 27.11.2018)

Katzen in der tierärztlichen Praxis – Tipps für einen sicheren Umgang (29.02.2016)

Biss- undKatzenbiss_bgw.jpg Kratzwunden durch Katzen scheinen harmlos, können aber schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Wie sich Verletzungen durch Katzen vermeiden lassen, zeigt Ihnen ein Film der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege,).

 

Kurzfilme zum sicheren Umgang mit Tieren (23.01.2013)

sicher_Umgang_Tiere.jpgDie Unfallkasse Hessen hat in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen drei Kurzfilme zum sicheren Umgang mit Tieren in veterinärmedizinischen Hochschulkliniken erstellt. Damit soll ein Beitrag zur arbeitsplatzbezogenen Unterweisung von Auszubildenden, Studierenden und Berufsanfängern (Tierpfleger, Tierärzte) geleistet werden.

Die drei Filmmodule zum sicheren Umgang mit Kleintieren, Pferden und Rindern finden Sie online bei der UKH-Unfallkasse Hessen. Der Erfolg der Unterweisung kann anhand von Testbögen zu den Filmmodulen überprüft werden. Ebenfalls wurde ein Begleitheft erstellt, das weiterführende Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz enthält.

Eine kommerzielle Nutzung der Materialien ist nicht gestattet. Eine Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Herausgeber möglich.
(Info LTK Hessen)