Tierärztekammer
Hamburg

Vet.med Infos

Aktuelle Informationen für Tierärzte und TFA

Aktuelle Informationen

BGW bietet Online-Instrument für die Gefährdungsbeurteilung in der
Tiermedizin (28.11.2018)

BGW.pngIm vergangenen Jahr hatten sich in einer Umfrage der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) viele Inhaberinnen und Inhaber tierärztlicher Praxen und Kliniken noch praktikablere Arbeitshilfen für die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung gewünscht. Jetzt bietet die BGW dazu ein Online-Instrument an, das das Vorgehen erleichtert. weiterlesen

Tier-Icon_Gefluegel.jpg Stellungnahme der StIKo Vet zur NDV Impfung beim Hobbygeflügel (10.6.18)

Hintergrund der Veröffentlichung ist die generelle Impfpflicht für alle Hühnervögel (Hühner und Puten) gegen die Newcastle-Krankheit. Die Impfpflicht gilt auch für nicht-gewerbsmäßige Hobby- und Liebhaber-Haltungen. Den betreuenden Tierärzten, die sich häufig nicht auf den Geflügelbereich spezialisiert haben, soll mit der Stellungnahme ein Leitfaden an die Hand gegeben werden, wie die Impfung /lege artis/ durchzuführen ist.

Zusammenfassung der Stellungnahme vom 4.6.18:
Besitzer von Hühnern oder Truthühnern (Puten) haben alle ihre Tiere gegen die Newcastle-Krankheit impfen zu lassen. Es stehen Lebend- und Inaktivatimpfstoffe zur Verfügung. Die Lebendimpfstoffe werden über das Trinkwasser, Augentropfen oder als Aerosolspray verabreicht. Sie haben nur eine begrenzte Wirksamkeitsdauer und sind entsprechend der Herstellerangaben wiederholt zu applizieren. Injizierbare Inaktivatimpfstoffe werden als Wiederholungsimpfung nach Erstimmunisierung mit einem Lebendimpfstoff verabreicht. Tierimpfstoffe dürfen generell nur an gewerbs- oder berufsmäßige Tierhalter abgegeben werden. Entsprechend muss die Impfung von Rasse- und Hobbygeflügel gegen die Newcastle-Krankheit vom Tierarzt durchgeführt werden. Mögliche Impfschemata sind im Text beschrieben.

Der gesamte Text ist hier einzusehen bzw. herunterzuladen:
www.fli.de/de/kommissionen/stiko-vet

Die Broschüre Tiermedizin - Berufswahl leicht gemacht (29.11.2014) 

broschuere2014_1.pngDie Broschüre Tiermedizin: Ein Beruf – Viele Perspektiven – Unzählige Möglichkeiten richtet sich an Schüler und Studierende und ist ein Projekt des Dessauer-Zukunftskreises (DZK). Sie soll einerseits über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten für Tierärzte und andererseits über die Perspektiven und Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten, Verdienst und Karrierechancen informieren. Die Broschüre bietet darüber hinaus auch Informationen über das Studium sowie die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem enthält sie einen persönlichen Eignungstest und verschiedene wichtige und Informative Links sowie Informationen zur Geschichte der Veterinärmedizin. Erste Meinungen der Kolleginnen und Kollegen auf die beim BBF in Baden-Baden präsentierte Broschüre waren durchweg positiv! Die Broschüre ist über den Außendienst der IDT Tiergesundheit, über den Service von Laboklin oder über den Vetion.de-Shop gegen eine geringe Schutzgebühr von 1€ zu beziehen. Der Dessauer Zukunftskreis ist ein unabhängiges interdisziplinares Gremium der Veterinärmedizin, welches sich zum Ziel gesetzt hat, zukünftige Chancen und Risiken der Veterinärmedizin zu analysieren sowie Perspektiven und Lösungen für die Gestaltung der Zukunft zu erarbeiten.

Neue Infos aus dem BMEL: Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts (07.10.14)

http://www.bmel.de/SiteGlobals/Frontend/Images/logo.png?__blob=normal&v=1Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grundlage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden.

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts
(PDF, 2MB, nicht barrierefrei)

Keinen Anspruch auf Datenlöschung aus einem Ärzte­bewertungs­portal (25.09.14)

bgh.jpgFolgendes Urteil betraf zwar die Daten eine Humanmediziners, könnte aber auch für Veterinärmediziner interessant sein.
Das Recht des Arztes auf informationelle Selbstbestimmung überwiegt nicht Recht des Portalanbieters auf Kommunikations­freiheit. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Arzt keinen Anspruch darauf hat, mit seinen Daten aus einem Ärzte­bewertungs­portal gelöscht zu werden. Der Bundesgerichtshof verwies in seiner Entscheidung darauf, weiter lesen

Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie (16.07.14)

Information der Tierärztekammer Niedersachsen: Bereits im vergangenen Jahr wurde das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung im Bundesgesetzblatt verkündet. Dieses Gesetz enthält wesentliche Vorschriften, die auch die Tierärzteschaft anbetreffen. Es werden/wurden Informationspflichten für den sogenannte Verbrauchervertrag (Artikel 246 EGBGB) beziehungsweise Informationspflichten bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen (Artikel 246a EGBGB) mit Wirkung zum 13. Juni 2014 eingeführt. Ausgenommen vom Anwendungsbereich der EU-Verbraucherrechtelinie sind von den Heilberufsangehörigen die Behandlungsverträge der Ärzte, da für diese in § 630a ff. BGB Ausnahmen getroffen sind.
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BfR veröffentlicht 3. Auflage des EU-Almanachs Lebensmittelsicherheit (04.12.13)

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Der Pferdefleischskandal im Januar 2013 hat es erneut gezeigt: Lebensmittelskandale machen nicht an den nationalen Grenzen halt. Längst hat die Wertschöpfungskette in der Lebensmittelproduktion europäische Dimensionen erreicht, Rohstoffe und Halbfertigprodukte werden über die Grenzen gehandelt und vertrieben. Das Konzept von der Sicherheit entlang der gesamten Lebensmittelkette erfordert deshalb die europaweite Vernetzung aller für die Lebensmittelsicherheit zuständigen öffentlichen Institutionen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der EU-Almanach Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bietet in seiner dritten Auflage für diese Zwecke eine übersichtliche Darstellung von Strukturen und Institutionen der Lebensmittelsicherheit von nunmehr 35 europäischen Staaten und der europäischen Ebene. "Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Akteuren in Europa stärkt die Lebensmittelsicherheit. Sind die Akteure und Strukturen in den europäischen Staaten allen Beteiligten bekannt, können wir effizienter zusammenarbeiten, Doppelarbeit vermeiden und nicht zuletzt schneller und angemessener reagieren", sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Als Präsident des BfR und deutsches Mitglied im Beirat der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist er sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene für die Risikobewertung von Lebensmitteln und Futtermitteln verantwortlich.

Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 02.12.2013, Vollständige PM (mit Link zum Download des EU-Almanachs Lebensmittelsicherheit): www.bfr.bund.de/

Tierärzte in der Misere - vom Traumberuf zum Alptraumjob? (11.11.13)

vetlogo.jpgEin Artikel über die Situation deutscher Tierärzte mit dem Titel „Dann geht man eben nachts putzen“ hat auch unter Österreichs TierärztInnen für Aufregung gesorgt – allzu viele finden sich in den ernüchternden Schilderungen wieder. Denn im harten Alltag platzt für viele der Traum vom Traumberuf.
Artikel in der Pferderevue: Tierärzte in der Misere – vom Traumberuf zum Alptraumjob

Krankenhauskeime: Desinfektionsmittel können Antibiotikaresistenzen auslösen (21.10.13)

NUI Galway logo Interessante Untersuchung der National University of Ireland in Galway, veröffentlicht 2009 in "microbiology", wurde auch von der Wissenschaftsredaktion des SPIEGEL ONLINE aufgegriffen. Diese Untersuchung ist im Rahmen der aktuellen Diskussionen zu Antibiotikaresistenzen weiterhin aktuell.
SPIEGEL ONLINE Desinfektionsmittel können Antibiotikaresistenzen auslösen, Dez. 2009
Effect of subinhibitory concentrations of benzalkonium chloride on the competitiveness of Pseudomonas aeruginosa grown in continuous culture in "microbiology", Oct. 2009

 

Hundehautwurm Dirofilaria repens erstmals in Stechmücken nachgewiesen  (22.09.13)

Bernhard-Nocht-Institut Wissenschaftler des BNI haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen (PM vom 01.07.13 des BNI). Download der PM

Fuchsbandwurm in Vier- und Marschlanden nachgewiesen (30.04.2013)

Bei Untersuchungen von Füchsen aus den Vier- und Marschlanden wurde bei drei Tieren eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm festgestellt. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (bgv) rät deshalb zu besonderer Vorsicht und gibt Empfehlungen für Haustiere, Wald- und Gartenabreiten sowie den Genuss von Waldfrüchten. weiterlesen

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